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Fahrradfahren – ein beliebter Volkssport

 

Fahrradfahren hat sich mittlerweile zu einem extrem beliebten Sport für jedermann entwickelt. Fahrradfahren ist mit über 27% die beliebteste Sportart der Deutschen. In Österreich landet Radfahren übrigens auf Platz zwei, gleich hinter Schwimmen.

Für die Gesundheit

 

Klare Sache: Fahrradfahren ist gesund. Aber warum eigentlich? Für den menschlichen Organismus ist Sport schlicht und einfach unerlässlich. Unsere Muskeln und Organe funktionieren nur dann gut, wenn wir uns regelmäßig sportlich betätigen. Wer also mehrmals pro Woche Sport macht, stärkt sein Herz, baut überschüssige Fettpölsterchen ab, kräftigt die Muskeln und die Lunge und bekommt oben drauf gute Laune. Radfahren als Ausdauersportart fordert das Herz-Kreislaufsystem kontinuierlich und regt auch den Stoffwechsel an.

 

Radfahren hat zudem, anders als andere Ausdauersportarten, einen weiteren großen Vorteil: es ist gelenk- und rückenschonend. Vor allem für übergewichtige und ältere Menschen ist das Fahrradfahren eine tolle Alternative, um Ausdauersport zu betreiben.

 

Laufen oder Joggen verbrennt zwar in kürzerer Zeit mehr Kalorien, belastet die Gelenke aber bei jedem Schritt, den wir auf den Boden setzen. Vor allem für Sportanfänger und Menschen mit Gelenk- oder Rückenproblemen sind also Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen sehr viel besser für den Einstieg geeignet.

 

Für kurze Fahrten in die Stadt und zur Arbeit

 

76 Prozent der Deutschen besitzen ein Fahrrad, im Schnitt sogar zwei pro Haushalt. Rund ein Drittel nutzt das Rad täglich oder mehrmals die Woche. Radfahrer profitieren von jedem noch so kleinen Ausflug, denn sie sparen sich Benzinkosten und die aufwendige Suche nach einem Parkplatz, und schonen dabei auch noch die Umwelt.

 

Außerdem kommst du mit dem Rad schnell von A nach B. Vor allem auf kurzen Strecken bist du mit dem Fahrrad schneller unterwegs als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Du bist an keine Ankunfts- und Abfahrtszeiten gebunden und bist daher sehr unabhängig. Klarerweise bist du auch schneller als zu Fuß. Eine kleine Erledigung in der Stadt lässt sich mit dem Fahrrad also kurz und schmerzlos abhandeln.

 

Für Wochenendausflüge und Sporturlaube

 

Dieser Bereich ist natürlich sehr stark mit dem Thema unserer Seite verbunden: Fahrradträger für das Auto. Wenn du auch mal was anderes als die heimische Umgebung sehen willst, packst du einfach dein Fahrrad aufs Auto und fährst los.

 

Mit dem Fahrrad ist es leicht, auch größere Gebiete zu erkunden und vielleicht auch dorthin zu kommen, wo du mit dem Auto nicht fahren kannst. Zudem bist du in der Natur, an der frischen Luft und betätigst dich sportlich. Beliebte Radstrecken führen dich oft durch interessante und abwechslungsreiche Landschaften – Flüsse, Seen, Berge, Täler, Wiesen. Alles kann innerhalb kürzester Zeit dabei sein. Wenn das Wetter mitspielt, ist das der ideale Urlaub.

 

Ein Vorteil daran, sein Fahrrad im Urlaub mitzuhaben, ist auch der, vor Ort unabhängig zu sein. Wenn dein Hotel weit vom Strand gelegen ist, hast du mit dem Fahrrad die Möglichkeit, einerseits schnell und bequem zum Baden zu fahren. Andererseits kannst du auch schnell los und einfach mal die Gegend erkunden.

 

Für die ganz sportlichen unter euch kann es auch wichtig sein, aufregende und etwas anstrengendere Urlaube mit dem Rad zu erleben. So sind beispielsweise Mallorca oder auch Kroatien bei Mountainbikern sehr beliebt. Wie auch immer dein Urlaub mit dem Fahrrad aussieht, die richtige Ausrüstung kann sehr viel ausmachen und für einen unvergesslichen Aufenthalt sorgen.

 

Die richtige Ausrüstung

 

Oftmals zahlt sich die Investition in die richtige Bekleidung und Ausrüstung aus, um langfristig und nachhaltig viel Freude am Fahrradfahren zu haben. Wer öfters und länger mit dem Rad unterwegs ist, wird sich auf Dauer mit einem Baumwollshirt fast zu Tode schwitzen. Auf einen Regenguss sollte man auch in jedem Fall vorbereitet sein, um nicht klitschnass am Bestimmungsort anzukommen. Hier findet ihr ein paar Dinge, für die es sich lohnt, etwas Geld zu investieren (und sie vor allem für die Radtour einzupacken).

 

Die passende Radbekleidung

 

Auch wenn er nicht schön aussieht: ein Fahrradhelm ist extrem wichtig. Bei einem Sturz schützt er den Kopf vor Verletzungen. Eine sehr sinnvolle Anschaffung für unterwegs ist außerdem Funktionskleidung. Diese ist aus einem besonderen, atmungsaktiven Material gemacht, das zum einen Hitzestau verhindert und zum anderen schnell trocknet. Spezielle Radhosen oder –shorts sind mit einer wattierten Polsterung am Gesäß ausgestattet, was vor allem für lange und mehrtägige Radtouren angenehm ist. Oftmals sind auch Radhandschuhe eine kluge Investition, da sie Blasen und Druckstellen an den Händen vorbeugen können.

 

Fahrradtasche

 

Auch Fahrradtaschen gehören zu den Dingen, in die man unbedingt investieren sollte, wenn man öfter längere Fahrten mit dem Rad unternimmt. Auf einem Fahrrad hat man, außer in einem Korb oder einem Rucksack, nicht viele Möglichkeiten, Dinge mitzunehmen. Wechselkleidung, Getränke, Essen, Dokumente, Sonnen- und Regenschutz brauchen eben auch ihren Platz und wollen mit auf die Reise.

 

Fahrradtaschen sind sowohl für den Gepäckträger als auch für die Lenkstange erhältlich und sind teilweise recht günstig zu bekommen. Auch abseits von Ausflügen sind Fahrradtaschen übrigens eine Überlegung wert. So könntest du zum Beispiel sogar den Einkauf fürs Wochenende mit dem Fahrrad erledigen.

 

Regenschutz

 

Ein plötzlicher Regenguss kann einem schon mal den Fahrradausflug vermiesen. Gut vorbereitet bist du mit einer Regenjacke bzw. einem Regenponcho. Dieser hält dich auch bei starkem Regen trocken und warm. Er nimmt zudem nicht viel Platz im Gepäck ein und lässt sich platzsparend verstauen. Außerdem kannst du den Lenker weiterhin mit beiden Händen halten, anders als mit einem Regenschirm.

 

Reflektoren und Lampen

 

Reflektoren und Beleuchtung am Fahrrad sind ohnehin gesetzlich vorgeschrieben. Wenn du aber öfter im Dunkeln oder in der Dämmerung mit dem Fahrrad unterwegs bist, solltest du umso mehr dafür sorgen, dass dich andere Verkehrsteilnehmer gut sehen können. Das schaffst du beispielsweise mit lichtreflektierenden Streifen an deiner Kleidung. Wenn die Streifen auf deiner Kleidung nicht ausreichen, gibt es spezielle Klettbänder, die du zusätzlich am Körper oder am Fahrrad anbringen kannst, um besser aufzufallen.

 

Fazit

Fahrradfahren ist gesund für den Körper und gut für die Umwelt. Ob für den täglichen Arbeitsweg oder Ausflüge, das Rad ist ein praktisches Fortbewegungsmittel. Zudem macht Radfahren Spaß und man kann die Gegend anders erkunden als beispielsweise mit dem Auto. Richtig ausgerüstet kann man auch längere Fahrten zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.